VORWORT und NACHTRAG: Schicksal...!?

Manchmal geschehen Dinge im Leben, die kann man nicht beschreiben. Einfach, weil sie so unvorhergesehen passieren - und weil man sie selbst nicht glauben kann... weil etwas so wundervolles geschieht und man sich fragt, ob man das alles überhaupt verdient hat.

Denn genau dann, wenn man fast aufgibt, wenn man mit dem Leben nicht mehr klarkommt und man kaum noch Hoffnung hat - genau dann bringt Dir das Schicksal einen Menschen, der Dich an die Hand nimmt, der Dir die Augen öffnet und der Dich allein mit dem Wissen, dass er da ist, glücklich macht. 

Ich habe mich mein ganzes Leben lang "anders" gefühlt. Ich dachte seit meiner Kindheit, ich wäre nicht normal. War immer lieber allein, lebte in meiner eigenen Welt. Wenn ich es nicht besser wüßte würde ich behaupten, ich war autistisch. Winzig kleine Dinge haben mich fasziniert... Gedanken, Gefühle, Gesten, Blicke - Dinge, die viele nicht einmal wahrgenommen haben - konnten mich tagelang beschäftigen. Ich fühlte mich schon als Kind mit Tieren verbunden und ging vollends in der Natur auf. Unter Menschen aber habe ich mich immer überflüssig gefühlt. Ich hatte sehr oft das Bedürfnis, mich für meine Anwesenheit zu entschuldigen.

 

Trotz alledem war ich immer sehr anpassungsfähig und wurde von vielen gemocht. Das ist auch heute noch so, und trotzdem kenne ich nur das Gefühl der Einsamkeit. Weil eben keiner von all denen es geschafft hat, in mein Herz vorzudringen - weil niemand nachvollziehen kann, wie ich fühle. Ich wurde mit feinsten Sensoren ausgestattet, die mich schon soviel über einen Menschen wissen lassen, bevor er es überhaupt ausspricht. Die mich hinter jede Fassade blicken lassen. Eine Eigenschaft, auf die man stolz sein muss - die aber auch extrem energieraubend sein kann.

 

Ich bin so aufgewachsen, ich kenne es nicht anders. Aber ich hatte nie eine Definition dafür. Da war nur dieser Gedanke, dass ich unnormal bin, nicht geeignet für diese materialistische Welt... und dafür habe ich mich sogar manchmal gehasst...

...bis mir das Schicksal einen wundervollen Menschen gebracht hat. Ich würde fast behaupten, "sie hat mich gefunden". Ich habe vom ersten Tag an gespürt, dass sie etwas Besonderes ist...

Heute weiß sie mehr von mir als jeder andere. Und sie ist die einzige, die mich nicht als überempfindlich, schüchtern und naiv abstempelt. Sie hat ganz schnell erkannt, dass ich die Eigenschaft besitze, Schwingungen der Umwelt intensiver wahrzunehmen. Sie hat mir die Antwort gegeben, nach der ich mein Leben lang gesucht habe - warum ich so bin, wie ich bin, warum ich so denke, so intensiv fühle - "Hochsensibilität". Die Dankbarkeit, die ich empfinde, ist nicht mit den wunderschönsten Worten dieser Erde zu beschreiben. Aber wenn ich könnte, würde ich ihr die Welt zu Füssen legen...

Ich habe große Angst vor dem Tag, an dem sich unsere Wege trennen werden - weil mir allein ihre Anwesenheit so viel Kraft gibt. Er wird kommen, das weiss ich - und ich weiss auch, das ich dann wieder in einen tiefen Abgrund fallen werde - aber:

Ich hatte das Glück, diese wundervolle Frau kennenzulernen, die mir geholfen hat, mich zu erkennen. Die mir gezeigt hat, dass ich wertvoll bin. Durch sie habe ich gelernt, dass ich liebenswürdig bin und eine Eigenschaft besitze, auf die ich wirklich stolz sein kann: ICH KANN IN EUER HERZ SEHEN.

 

Mir ist schon bewusst, dass ihre Erinnerung an mich ganz schnell verblassen wird... SIE wird für mich aber immer unvergessen bleiben!

Ich wünschte, alle Menschen wären wie sie - so wundervoll, einzigartig, verständnisvoll und herzlich... und ich wünschte, ich könnte ihr sagen, wie sehr ich sie dafür liebe...

8 Kommentare 19.11.13 14:12, kommentieren

Einleitung

Alles, was ich in diesem Blog schreibe, sind Momentaufnahmen meiner Gefühle... Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen. Nach jedem meiner Einträge geht es mir besser, es ist wie Notizen machen: Alles, was ich niederschreibe, brauche ich nicht mit mir herumzutragen.

Vielleicht lerne ich ja auch irgendwann, MICH ein bisschen ernster zu nehmen. Ich möchte mich nicht ständig anpassen, um allen zu gefallen. Ich möchte mich so zeigen, wie ich wirklich bin - und trotzdem dafür geliebt werden.

Aber eines ist mir jetzt bewusst: AUCH WENN ICH ES FÜR UNMÖGLICH HALTE - ES IST IMMER JEMAND DA, DER MICH AUFFÄNGT, WENN ICH FALLE!!!

1 Kommentar 21.12.12 08:37, kommentieren

Ehrliche Worte

Es ist verwirrend. Ich habe einen ganz besonderen Menschen getroffen, der mich auf unerklärliche Weise anzieht, ja, regelrecht mit sich reißt. Eine Frau... Ich fühle mich zu ihr hingezogen... nein, nicht körperlich - seelisch... Eine fröhliche, strahlende Frau. Mit leuchtenden, ehrlichen Augen. Ein Mensch, der etwas so Warmes und Herzliches ausstrahlt, dass man sich ihr öffnen und anvertrauen möchte.

Aber warum nur kann ich es nicht? Warum fühle ich so eine tiefe Traurigkeit, wenn sie den Raum betritt? Bilde ich es mir ein, oder bin ich doch so feinfühlig zu spüren, was sie erlebt und erlitten hat? Eine so starke und selbstbewusste Person, die trotz allem bei mir das Bedürfnis weckt, sie trösten und beschützen zu wollen. Dabei bin ich doch selbst schwach und so leicht verletzbar.

Es tut mir leid, dass ich ihr gegenüber oft etwas abweisend bin. Ich möchte das nicht, möchte die Mauer zwischen uns einreißen. Möchte mich so zeigen, wie ich wirklich bin. Warum bin ich wie gelähmt, wenn sie in der Nähe ist? Regelrecht eingefroren, und ich schaffe es nicht, mich aus diesem Zustand zu befreien... 

Ich bewundere sie. Ihr Wesen, ihre Einstellung, ihre Stärke. Aber ich kann es nicht zeigen. Das tut mir weh und beschäftigt mich. Und wie kann es sein, dass man jemanden so faszinierend findet? Ich sehe etwas in ihren Augen, was ich nicht beschreiben kann... sie sind tiefgründig und wissend. Sie ist stets gut gelaunt, aber ich fühle, dass es ihr nicht immer gut geht. Im Gegenteil, sie nimmt auch noch die Sorgen anderer auf ihre Schultern. Auch meine. Und für ihr aufrichtiges Interesse und ihre Hilfe bin ich ihr so dankbar, dass es mir allein bei dem Gedanken daran die Tränen in die Augen treibt...

1 Kommentar 16.12.12 22:30, kommentieren

Allein...

Heute ist wieder einer dieser Tage... Ich habe frei, freue mich auf ein bisschen Zeit für mich. Entspannen, den Haushalt machen, mit meiner Hündin spazieren gehen...

Aber sobald mein Freund die Tür hinter sich zuzieht, um zur Arbeit zu fahren, sinkt meine Stimmung rapide. Ich habe mir so viel vorgenommen, aber jetzt möchte ich nur noch schlafen, einfach um nicht nachdenken zu müssen... 

Warum? Ich müsste glücklich sein! Habe Freund, Hund, Geld, Haus, einen tollen Job... Was will ich mehr? 

In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Eines ist warmherzig und übervoll vor Liebe... das andere kalt, gefroren... Auf ersteres bin ich stolz, weil es das ist, wofür mich alle lieben. Ich bin für jeden da, der mich braucht (warum nicht für mich selbst?)... Und manchmal bin ich so kaltherzig, dass ich mich selbst dafür hasse. Dann ist alles grau, das Leben zieht an mir vorüber und nichts hat für mich Sinn. Diese depressiven Phasen bringen mich noch um den Verstand. 

Ich brauche doch nur ein bisschen Liebe...

25.6.18 21:30, kommentieren

Was ist nur los?

Alle um mich herum sind gut gelaunt (jedenfalls habe ich das Gefühl, dass es so ist). Und ich? Setze ein gezwungenes Lächeln auf...

Ja, es gibt auch Phasen, da habe ich Spass, fühle mich gut. Es ist ja nicht so, dass mein ganzes Leben in diesem "grauen Nebel" stattfindet. Ich liebe meinen Job, den ich nun seit 10! Jahren mache, aber die Zweifel an mir selbst verschwinden wohl nie. Wo ist mein Selbstvertrauen? Gibt es dieses Wort überhaupt in meinem Wortschatz?

Eigentlich gibt es nur ein Gefühl, das mich ständig begleitet... ANGST! Angst zu versagen, Angst abgewiesen zu werden, Angst nicht ernst genommen zu werden.

Dabei möchte ich nur fröhlich sein, mit den wundervollen Menschen um mich herum ganz locker umgehen können. Was macht es so schwer??? Wie lange quäle ich mich schon mit zermürbenden Gedanken? Nein, nicht erst nach diesem furchtbaren Vorfall vor 10 Jahren...(ja, ICH weiss, was Todesangst ist). Das alles fing schon viel eher an... 

Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, wenn ich einfach gehe... Ich brauche definitiv eine Therapie!

18.12.12 09:00, kommentieren

...ich bin kein schlechter Mensch...

...ich möchte jemand sein, den man gern in seiner Nähe hat... Aber wie soll das funktionieren, wenn ich mich selbst manchmal kaum ertragen kann???

Man könnte so viel Spass mit mir haben, wenn ich es doch nur schaffen würde, einfach über meinen Schatten zu springen und mich so zu geben, wie ich wirklich bin.

Manchmal bin ich so angespannt, dass sich jeder Muskel meines Körpers verkrampft. Ich sehne mich so sehr nach der Nähe derjeniger, die in meinen Augen etwas besonderes sind, aber es ist schwer, meine Mauer zu durchbrechen. Wer es allerdings schafft, für den möchte ich eine wundervolle Freundin sein...

2 Kommentare 25.6.18 21:31, kommentieren

Finde mich!

"Gib mir Deine Hand, und ich zeige Dir den Weg zu meinem Herzen.

Sieh mir in die Augen, dort findest Du den Schlüssel.

Nimm mich in den Arm, und die Tür zu meiner Seele öffnet sich für Dich..." 

(Quelle: ich selbst)

19.12.12 06:57, kommentieren

Keine Lust...

Ich möchte nicht aufstehen. Das Nachdenken tut regelrecht weh, lässt meinen Kopf schmerzen. Eigentlich habe ich noch einen Termin, aber ich schaffe es nicht. Ich möchte niemanden sehen. Freie Tage tun mir definitiv nicht gut.

Ich freue mich auf die Arbeit morgen. Es gibt mir das Gefühl gebraucht zu werden, nützlich zu sein.

Werde den Tag heute ganz geruhsam verbringen. Nachher fahren wir shoppen, noch ein paar schöne Dinge für unser Haus in Ostfriesland besorgen. Das wird mir gut tun. Überhaupt tut mir dieses Haus gut, es wird wundervoll, wenn wir alles fertig haben. Ich liebe es, es empfängt einen mit einer Wärme, die einen sofort allen Stress vergessen lässt. Heiligabend werden wir wohl dort verbringen.

Ein Lichtblick...

1 Kommentar 25.6.18 21:31, kommentieren